Jerusalem – The East Side Story

Der Film aus dem Jahr 2008 zeichnet die wichtigsten historischen Etappen seit der israelischen Staatsgründung aus palästinensischer Sicht nach.

1948 wird der Westteil Jerusalems, seit 1967 auch der östliche Teil der Stadt von Israel kontrolliert. Mohammed Alatar konzentriert sich auf die Auswirkungen der israelischen Besatzungspolitik auf die Bewohner der Stadt Jerusalem.

„Seit mehr als 45 Jahren hat Israel die Palästinenser unter seiner Kontrolle. (…) Beide Seiten bringen unrealistische Bedingungen in die Verhandlungen ein, während die Regierung Israels weiterhin den Bau von immer mehr Siedlungen vorantreibt, was das Erreichen eines tragfähigen Friedens verhindert.“

Dies schrieben der israelische Schriftsteller David Grossmann und der algerische Autor Boualem Sansal in einem gemeinsam veröffentlichten Appell, mit dem die beiden Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (2010) gemeinsam zu Frieden und mehr Toleranz aufrufen.

Auch dem palästinensischen Regisseur Mohammed Alatar geht es mit seinem Film „Jerusalem – The East Side Story“ um einen für beide Seiten gangbaren Interessenausgleich.

Die Auseinandersetzung mit der Situation der arabischen Bewohnerschaft der Heiligen Stadt Jerusalem (Al Quds/Jeruschalajim) ist insbesondere seit dem 06.12.2017, dem Tag, an dem US Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt allein Israels anerkannt hat, dringlicher und wichtiger geworden.

Aus diesem Grund möchten wir die Dokumentation wieder hervorholen und sie dem interessierten Publikum am 15.04.2018  um 18:30 Uhr im Café BuchOase vorführen.

Der Film ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

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